Stellt Euch vor: Die Festplatte, auf welcher ihr alle Eure Daten habt, funktioniert auf einmal nicht mehr. Alles ist weg – was nun? Nur halb so tragisch, sofern man im Vorfeld eine gute Backup-Stragegie hatte. Aber nur welche, fragt man sich. US-Starfotograf Chase Javis erklärt seinen kompletten Workflog und seine Backup-Strategie.
Backup-Strategien sind für Dienstleistungsorientierte Unternehmen und Kreative von höchster Wichtigkeit. Denn wir haben keine Warenlager, keine Produktionsstätten usw.. Alles war wir besitzten – abgesehen von den technischen Geräten – sind unsere Daten: RAWs-, PSD-, TIFF- oder JPEG-Daten bei Fotos, Presets für die Weiterverarbeitung, Video-Daten und -Einstellungen, Geschäftsdokumente und -Notizen, Konzepte und, und, und… Diese Daten sind das Wichtigste überhautp. Ein Verlust dieser Daten wäre das Worst-Case-Scenario, der SuperGAU schlecht hin… Daher müssen diese absolut verlässlich gesichert werden.
Chase Jarvis – ein bekannter Fotograf aus den USA – hat seine Backup-Strategien und -Geheimnisse in einem Video gelüftet. Ich empfehle dieses Video an alle, die sesible Daten auf ihrem Rechner haben. Es ist wirklich beeindrucken zu sehen, wie der Workflow eines richtig grossen Fotografen aussieht und wie er seine Daten bombensicher verwaltet.
Natürlich – und das sagt auch Chase im Video – ist die Strategie immer individuell und muss für “das Unternehmen” stimmen.
Bei mir sieht dies folgendermassen aus; Nach jedem Shooting (egal ob kommerziell oder nicht) werden zuerst die Daten auf die externe Platte importiert und sofort auf die Backup-Platte gespiegelt. Erst wenn die Daten korrekt importiert und kopiert sind, lösche ich die Daten auf den Speicherkarten.
Alle RAW-, TIFF-, JPEG- und PSD-Daten habe somit im Doppel auf zwei seperaten Festplatten gesichert. Wöchentlich werden diese gespiegelt und an unterschiedlichen Orten aufbewahrt. Eine ist jeweils für die Arbeit am Laptop angehängt, die andere bewahre ich an “einem geheimen Ort” auf … ;)
Alle System- und Geschäftsdaten (Dokumente, Buchhaltung, Library, Presets usw.) werden ebenfalls wöchentlich auf eine dritte externe Festplatte gespiegelt.
Dies ist meine kleine Strategie um mir und meinen Kunden eine sehr grosse Datensicherheit zu garantieren. Schliesslich kann man nie sagen, wann und ob eine Festplatte den Geist aufgibt…. Und Dank diesen Backups kann ich 99.9 Prozent der Daten wiederherstellen.







Pascal Landert und 9015 anderen gefällt das? Wie hast du den Like-Button so frisieren können? ;)
Nein im Ernst. Zwei Sachen die du selber schon angesprochen hast:
1. Gute Bilder in Fotomagazinen können durchaus reizvoll sein. Und es gibt sie immernoch. Wir haben zum Beispiel “Die Alpen” abonniert. Und da bekommt man sehr viele gute Bilder präsentiert, die man gerne auch vertieft betrachtet. Ich glaube jedoch nicht, dass solch qualitativ hochstehende Bilder bald in den Apps der Zeitungen zu finden sein werden. Ganz einfach weil es die Zeitungen mehr kostet und weil der Konsument dies nicht erwartet.
2. Ganz sicher bieten die Tablets Fachmagazinen oder Bildagenturen die Möglichkeit, solche Fotos dem Konsument in besserer Form auszuliefern. Vielleicht auch darum, weil der Konsument dann selber entscheiden kann, welche Bilder er vertieft betrachten und in voller Auflösung herunterladen/bezahlen will
ja das mit der funktion schein bei FB zurzeit nicht ganz zu klappen… soviel werden wohl kaum den post geliked haben…haha
danke für deine gedanken zum thema.
auch ich liebe gute, gedruckte bilder auf papier – logisch. ich habe jahrelang zig snowboard mag gseammelt und gehortet. habe bestimmt jeden monat 4-5 mags gekauft. einige wenige (spezial-) ausgaben lieben immer noch bei mir rum.
aber leider gehen immer mehr magazine ein oder erscheinen nur noch regelmässig. das ist schade.
die meisten zeitungen haben ja sowieso unlimitierten zugang zu bildern bzw. bezahlen ein jahresabo und können somit soviele bilder wie sie wollen drucken. dass nun auch im web die bilder verwendet werden können, wird wohl die sau nicht mehr fetter machen. sprich sie müssen nicht viel mehr als bis anhin bezahlen.
daher denke ich schon, dass solche galerien durchaus in einem bezhalten zeitungs-app sinn machen und sich durchsetzten. quasi ein app im app.
und wie ich geschrieben habe denke ich, dass der leser nach wie vor für guten, exklusiven qualitätsjournalismus – darunter fällt für mich auch echter photojournalsimus – bezahlen wird. sicher nicht für agentur-journalismus, aber für infos, hintergründe und bilder, die er sonst nirgens zu sehen bekommt.
und wie du sagst: anstatt der bildredaktor in der zeitung entscheidet der leser selbst, welche bilder er betrachen möchte. das könnte auch ein weiteres argument sein.