Die besten Tipps für die Auswahl des Hochzeitsfotografen (1. Teil: Das Angebot)


Heute beginne ich hier im Blog einen neue Serie. Sie soll zukünftigen Brautpaaren helfen, den richtigen Hochzeitsfotografen auswählen. Den dies stellt viele Brautpaare vor Schwierigkeiten. Und das muss nicht sein. Hier erfahrt Ihr nun die wichtigsten Punkte, die bei der Wahl des richtigen Hochzeitsfotografen meiner Meinung entscheidend sind.
Immer wieder werde ich von Brautpaaren um Tipps für Ihre bevorstehende Hochzeit gefragt. Gerne teile ich meine Mittlerweile breite Erfahrung und Netzwerk hinsichtlich Brautkleidern, Anzügen, den Ringen, den Locations, dem Essen und vielen anderen Entscheidungen mit dem Brautpaar. Aber zu einem Punkt werde ich kaum gefragt: Wie man den richtigen Hochzeitsfotografen auswählt. Doch gerade die Auswahl des richtigen Hochzeitsfotografen ist für viele Brautpaare nicht ganz einfach. Die Angebote, die Produkte und vor allem die Qualität und Art des Fotografierens variieren teilweise stark. Daher ist es für viele Brautpaare eine Herausforderung, aus der grossen Masse von Hochzeitsfotografen den Richtigen zu finden, welcher auch das perfekte Angebot zum eigenen Budget hat.
Während den vielen Gesprächen, welche ich mit meinen zukünftigen Hochzeitspaaren habe, kommen mehr oder weniger immer wieder ähnliche Fragen auf. Daher glaube ich die Fragen und Unsicherheiten von Brautpaaren zu ziemlich gut kennen. Diesen Umstand habe ich mir als Anlass genommen, um die wichtigsten Tipps für die Braut und den Bräutigam zusammen zu stellen, um den idealen Hochzeitsfotografen zu finden. Diese mehrteilige Serie von Blogpost beinhaltet hilfreiche Informationen zu Themen wie dem Angebot, auf was man achten sollte, dem Fotografie-Stil, dem Fotografen an sich, dem Budget und anderen wichtigen Punkten.
Starten wir nun gleich mit dem ersten Punkt in dieser Serie:
1. Das Angebot
Viele Paare machen den Fehler, dass Sie die Preise von Fotograf A mit jenen von Fotograf B vergleichen, ohne eine Gesamtkostenrechnung zu machen. Oftmals werden dabei Äpfel und Birnen miteinander verglichen. Doch wichtig ist zu unterscheiden, was in diesen Angeboten alles dabei ist. Neben offensichtlichen Dingen wie Hochzeitsalben, Fotoabzüge oder der Dauer des Fotografen vor Ort ist meiner Erfahrung nach vor allem ein Punkt für die meisten Brautpaare entscheidend: Sind die hochauflösenden Bilder (im JPEG-Format) bereits im Preis eingerechnet oder muss das Brautpaar extra für die Bilder auf der DVD bezahlen.
Es gibt Fotografen, welche die DVD nicht in ihrem Angebot einschliessen. Das kann verschiedenen Gründe haben. Beispielsweise erspart sich der Fotograf die Nachbearbeitung von mehreren hundert Fotos, da er nur die einhundert besten Bilder als Fotoabzüge dem Brautpaar abgibt. Damit hat er natürlich weniger Arbeit und ist zu Beginn günstiger. Die restlichen Bilder bekommt das Brautpaar oftmals gar nie zu Gesicht. Ausser sie bezahlen extra für die DVD mit allen restlichen Fotos. Was mehrere hundert bis zu tausend Franken kosten kann. Neben der zusätzlichen Arbeit möchten diese Fotografen damit auch den emotionalen Wert Ihrer Fotos rechtfertigen bzw. erhöhen .
Andere Fotografen haben die DVD bereits in ihrem Angebot dabei. Der Nachteil für das Brautpaar ist, dass die Kosten für dieses Angebot von Beginn an deutlich höher sind, als beim erstgenannten. Doch meiner Meinung Nach überwiegen die Vorteile, denn wer so Geld in die Zeit eines guten Hochzeitsfotografen investiert, möchte am Schluss auch alle tollen Bilder haben und nicht nur eine limitierte Anzahl an Abzügen.
Mein Tipp: Achtet darauf, dass von Anfang an die DVD mit den hochauflösenden (!!!) Fotos dabei ist. So bezahlt man vielleicht zu Beginn mehr, hat aber Kostensicherheit und wird nicht nachträglich für eine DVD tief in die Tasche greifen.
Im zweiten Teil dieser Serie werde ich verschiedene Produkte wie Hochzeitsalben, Fotoabzüge, Online-Galleries und Slideshows für Euch unter die Lupe nehmen. Was was muss man achten, was für Qualität darf man erwarten und zu welchen Preisen. Dieser zweite Post folgt in wenigen Tagen.
Falls Ihr weitere Tipps und Anmerkungen zu diesem Thema habt, denn postet diese doch einfach im Kommentar-Feld. Und falls Euch dieser Blogpost gefällt oder behilflich war, freue ich mich über ein “Like” und/oder wenn Ihr diesen mit Euren Freunden teilt.

Meine letzten drei Hochzeitsreportagen im Blog:

Hier geht es zu meiner Webseite.

Folgt mir auf Pinterest!

Pinterest ist ein relativ neues soziales Netzwerk, welches seit etwas mehr als einem Jahr online ist. Aber wie unterscheidet sich Pinterest von anderen Netzwerken. Die Antwort ist ganz einfach, wenn man es mit Facbook und Twitter vergleicht:
Facebook ist perfekt, um mit Freunden und Bekannten in Kontakt zu bleiben. Aber nicht wirklich sehr inspirierdend bzw. überfüllt mit Inhalten, die mich oft nicht interessieren.
Twitter ist super, um News zu konsumieren, Promis zu folgen oder fremden Menschen über Gott und die Welt zu diskutieren. Aber leider alles auf einer textbasierten Ebene.
Und genau hier kommt nun Pinterest ins Spiel.
Pinterest is visuell, einfach und macht vor allem Spass. Und eigentlich ist Pinterest nichts anderes als das Sammeln von inspirierenden, lustigen, stlyischen Schnippseln und Auschnitten. Einfach digital und vor allem sozial.
Jeder der sich ein Profil angelegt hat, kann selbständig Bilder heraufladen (Pins genannt), und diese mit seinen Freunden teilen. Ich persönlich lade praktisch keine Bilder selber rauf. Aber ich suche das Netzwerk nach anderen Pins ab und kreiere mir Boards. Diese dienen mir dann hauptsächlch als Inspirationsquelle für Fotografie, Design, Essen, Mode, Reisen oder was auch immer. Diese Boards sind vereinfacht gesagt thematische Schuhschachteln, in welche ich Schnippsel lege, welche dazu dem jeweiligen Thema passen. Halt einfach wieder digital :) Tollerweise können diese Boards auch öffentlich gemacht werden und ich kann Eure Boards und Ihr meine Boards anschauen. Und je nach einstellungen können Nutzer sogar gemeinsam Boards “bewirtschaften”.
So ist es auch immer interessant zu sehen, was meine Freunde alles pinnen. Vom Essen, das sie gerne kochen würden, Orte die sie gerne besuchen möchten, Kleider die sie gerne tragen würden oder Fotos, die sie gerne schiessen würden usw.
Gerade im Bereich “Hochzeiten / Heiraten” erfreut sich Pinterest eine immer grösserwerdende Beliebtheit und Community. Bräute pinnen Ideen zum Hochzeitskleid, zur Deko, zur Lokation, zur Fotografie usw.
Bestimmt it Pinterest nicht jedermanns Sache. Aber gerade für Menschen, die gerne visuell konsumieren, kommunizieren und leben und sich für solche Dinge interessieren, ist Pinterest ein richtig toller Dienst. Zur Zeit ist die Mehrheit, sogar über dreiviertel, der Nutzer weiblich. Dementsprechend sind auch viele Pins eher “frauen-orientiert. Leider und schönerweise. Gerne würde ich etwas mehr Pins von Männern sehen, z.B. schöne Autos, sportaffine Pins oder halt andere so richtige Männersachen :) Andererseits ist es als Mann immer wieder hilfreich zu sehen, was die Frauenwelt (ja, sehr schubladisiert) so interessiert… :)
Und diejenigen von Euch, die ein iPad besitzern, empfehle ich das Pin++ App. Denn auf dem Sofa zu sitzend zu pinnen ist viel gemütlicher als vor dem Desktop.
Hier findet Ihr als Beispiel ein von mir erstelltes Board, welches ich hinsichtlich der Boudoir-Shoots erstellt habe.
Und hier findet Ihr mein Profil und könnt mir folgen.
Follow Me on Pinterest

Ich bin Mitglied der Wedding Photojournalist Association. YAY!!!

Mit viel Freude und auch etwas Stolz darf ich verkünden, dass ich diese Woche bei der Wedding Photojournalist Association (WPJA) als Mitglied aufgenommen wurde.

Die WPJA ist der bekannteste und angesehenste Berufsverband für Hochzeits-Fotojournalisten weltweit. Und ich bin nun ein offizielles und aktives Mitglied davon. YAY!!! Die Aufnahmebedingungen sind sehr hart und die Portfolios und die Geschäftsführung der Antragsteller werden genaustens von der WPJA geprüft

Aus dem Mail der WPJA an mich:

“We are happy to inform you that after having reviewed your web site and image portfolio, we agree you meet the WPJA and AG|WPJA membership requirements!”

Gemäss der WPJA werden nur die besten Hochzeits-Fotojournalisten in diesen erlauchten Kreis aufgenommen. Dies erfüllt mich natürlich mit viel Stolz. Denn bei der WPJA sind mit u.a.Dave Getzschman, Ben Christman, Dominque Cabrelli oder Brett Butterstein Hochzeitsfotografen dabei, welche zu den Industrie-Leadern gehören. Schweizweit bin ich der elfte Fotograf, welcher der Vereinigung beitreten durfte.
Natülich macht mich diese Mitgliedschaft nicht im geringsten zu einem besseren Fotografen. Aber nur schon die Möglichkeit, mich in vierteljährlichen Wettbewerben mit den besten der Welt zu messen, sport mich enorm an, noch bessere Bilder zu schiessen. Aber ansonsten ändert sich weder für meine Kunden, noch für mich nichts an meiner Arbeit und meinem Auftreten. Es ist und bleibt meine Leidenschaft, emotionale Hochzeitsreportagen zu erstellen. Nicht mehr und nicht weniger.

Mein WPJA-Profil findet Ihr hier.

Neue Webseiten sind online!

Die Meisten von Euch haben es wohl zwischenzeitlich sowieso mitbekommen. Für alle anderen möchte ich auf meinem Blog nochmals etwas die Werbetrommel rühren :) Seit etwas mehr als einer Woche sind meinen neuen Webseiten online. Ja, WebseiteN:

Da ich mich ja mittlerweile auf Hochzeitsfotografie spezialisiert habe war es nur logisch, dass dieser Bereich nun eine eigene Website erhält. Schliesslich sollen potenzielle Kunden sich so viele Bilder wie möglich anschauen können. Zudem haben Paare, welche auf der Suche nach einem Hochzeitsfotografen sind andere Ansprüche an eine Webseite. Sie muss nicht nur Bilder zeigen, sondern auch weiterführend informieren, Fragen beantworten und den Menschen hinter der Kamera vorstellen. Alles Dinge, welches kommerzielle Kunden nicht zwingend beanspruchen.
Deshalb habe ich dennoch eine eigene Webseite mit allen anderen Arbeiten von mir. Dort finden sich vor allem Portraits, Action-Fotos und Bilder von Reportagen und Reisefotos.
Für die Technik-Interessierten unter Euch: Die Webseiten sind – obwohl animiert und dynamisch – mit HTML5 programmiert. Das hat den Vorteil, dass diese auch auf mobilen Endgeräten wie Smartphones und Tablets wie das iPad perfekt dargestellt werden. Trotzdem habe ich mich dazu entschlossen, für diese mobilen Endgeräte eine vereinfachte Version der Webseite darzustellen. So können die Bilder angeschaut und geschoben werden, als wären sie im Fotoalbum auf dem Gerät.
Aufgebaut und gestaltet wurden die Webseiten via 4ormat. Dieser Service ermöglicht das einfache erstellen von Webseiten auch für Leute, mit geringen HTML- und CSS-Kenntnissen. 4ormat hat vor allem Kreative als Zielgruppe, also Fotografen, Grafiker, oder halt alle, die sehr visuell arbeiten.
Ich habe mir viele verschiedene Web-Services angeschaut und für mich getestet. Schlussendlich habe ich 4ormat aus zwei Gründen als Partner ausgewählt: Einerseits sind die customize-Möglichkeiten ziemlich umfangreich und ermöglichen, das eigene Branding sehr gut zu adaptieren. Andererseits finde ich die monatlichen Kosten von weniger als 20 Franken ziemlich fair, wenn man bedenkt, was man alles mitgeliefert bekommt.
Nun ja, ich hoffe schwer, dass die neuen zwei Webseiten etwas Traffic und Buzz generieren werden und dass ich damit meine Dienstleistungen und Fotos noch mehr bekanntheit erlangen.
MENU