Das papierlose Büro dank Evernote und dem Fujitsu SnapScan S1300i

Ich liebe ja die Natur. Trotzdem würde ich mich nicht als Grüner bezeichnen. Dafür bin ich dann wieder viel zu viel mit dem Auto und dem Flieger unterwegs. Zudem benutze ich zu viele elektrische Dinge, die Strom von Atomkraftwerken brauchen. Dennoch wollte ich auf das kommende (Geschäfts-) Jahr etwas ändern. Für mich, aber auch die Natur:
Schon während meinem Studium habe ich mich immer fürchterlich über die Dozenten aufgeregt, welche meterhohe Papiertürme (kein Witz) mit Präsentationen oder Vorlesungsunterlagen mitbrachten und uns aushändigten. Schon damals wollte ich immer nur das PDF anstatt des Ausdrucks.

Das selbe Problem, wenn auch nicht ganz so dramatisch, habe ich nun in meinem Geschäft. Einerseits nervt es einfach, jeden Tag mit Rechnungen, Auszügen oder anderen unnützen Dingen zugemail zu werden. Andererseits ist es auch einfach eine grauenhafte Verschwendung von Papier. Deshalb habe ich bei allen Firmen, die dies erlauben, auf eine papierlose Korrespondenz umgestellt. Bankauszüge, Telefonrechnung, Kreditkartenabrechnungen usw. kommen nun einfach via Email als PDF rein. Per Drag&Drop importiere ich diese PDFs dann in Evernote.

Alles andere scanne ich selbst und lege es ebenfalls in Evernote ab. Und schwups sind wir schon beim eigentlichen Thema dieses Postes: Das Papierlose Büros mittels Scanner und Evernote.

Evernote ist im Grunde genommen ein cloud-basiertes Notizbuch. Es lässt sich fast alles ablegen, von Text-Notizen, Bildern, Videos oder Audio-Aufnahmen. Während meiner Bachelor-Arbeit habe ich Evernote vor allem dazu genutzt, meine Qullen zu erfassen und zu sortieren sowie zu verschlagworten. Dies half mir beim Schreiben ungemein. Aber auch sonst ist dieses Programm einfach perfekt, um Notizen und (textbasierte) Dokumente zu speichern: Von Kochrezepten, über Einkaufszettel bis hin zu To-Do-Listen.
Evenote gibt es als Desktop-Version für Mac OS und Windows (8), sowie für Mobile-Endgeräte als iOS, Android, Blackberry und Windows-Phone. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit möchte man dieses super Programm nicht mehr missen.

Diese Woche habe ich mir nun den Fujitsu SnapScanner S1300i gekauft. Was ein Scanner kann, müsste jedem eigentlich klar sein. Aber was dieser kann, ist wirklich neu und hilfreich: Der Scanner schickt gescannte Dokumente als PDF direkt in meinen Evernote-Eingang. Und das Beste daran ist, dass alle PDFs in Evernote dank OCR (Optical Character Recognition) durchsuchbar sind. So kann ich beispielsweise im Suchfeld “Swisscom” eingeben und alle Dokumente, welche den Begriff Swisscom beinhalten (also im Dokument selbst, nicht der Titel des PDFs!) erscheinen. Vom Eingang lege ich dann das PDF in dem dafür vorgesehen Notizbuch (z.B. Notizbuch “Verträge”) ab.

Natürlich wäre das ganze auch lokal möglich, sprich die Dokumente einfach auf dem Computer zu speichern. Aber hier kommt nun das wirklich geniale von Evernote ins Spiel: Alle Daten sind in der Cloud gespeichert. Das hat einerseits den Vorteil, dass die Daten keinen lokalen Gefahren (wie z.B.: Feuer) ausgesetzt sind. Andererseits kann man von überall auf die Daten zurückgreifen. Unterwegs mit dem Smartphone, dem Tablet oder weltweit von jedem Computer mit Internet-Anschluss.

Und so gehe ich vor, falls ich Papierdokumente digitalisieren möchte:
1. Scannen (das PDF wird automatisch an Evernote gesendet)
2. Das PDF in Evernote vom Eingang in das jeweilige Notizbuch (z.B.: ins Noizbuch “Policen”) ziehen
3. Papier auf den Altpapier-Stapel legen
4. Wieder bei 1. beginenn :)

Das mache ich ab kommendem Jahr mit allen Geschäftsrechnungen, Quittungen, Abrechnungen usw. Und am Ende des Jahres teile ich das Notizbuch einfach mit meiner Treuhänderin und sie hat einfachen und schnellen Zugang zu allen Belegen.

Diese Woche habe ich alle meine Steuerunterlagen, diverse Bescheinigungen, alle meine Versicherungspolicen, Verträge und Notizen für die 2013er Hochzeiten und viele andere Dinge eingescannt und in Evernote abgelegt. Und anschliessend alles ins Altpapier geschmissen – ohne dabei mit der Wimper zu zucken. Denn sollte ich irgendwann irgendein Dokument schriftlich haben müssen, drucke ich einfach dieses aus. So einfach, so genial.

Ich kann Euch einfach nur dazu ermutigen, Evernote (in Verbindung mit einem SnapScanner) auszuprobieren. Es spart Euch Zeit, Platz und last but not least: Papier.

Übrigens: Den Fujitsu SnapScanner gibt es am günstigsten hier bei Digitec.

X-MAS Boudoir-Shooting

Ladies, falls Ihr noch immer nicht wisst, was Ihr Eurem Mann oder Freund dieses Jahr auf Weihnachten schenken möchtet, hätte ich sonst eine Idee: Sinnliche und sexy Bilder von Euch!
Am 1. Dezember findet das X-MAS Boudoir-Shooting statt. Eine Profi-Visagistin holt das beste aus Euch raus, während Ihr gemütlich ein Gläschen Sekt trinkt. Anschliessend findet das 90 minütige Shooting in der super-schönen Hotel-Suit statt.

Neben einem Leporello mit 15 retouchierten Bildern, einer DVD mit diesen Bildern erhaltet Ihr sogar noch einen Jahreskalender 30x30cm mit Euren Bildern gratis geschenkt. Und das alles zum Spezial-Preis von Fr. 499.–  
Also, zögert nicht, den die Platzzahl ist stark limitiert. Meldet Euch jetzt an und sichert Euch ein einmaliges Geschenk – für Euren Liebsten und für Euch selbst!

Ach ja, man(n) kann das Shooting auch verschenken…

Christinas und Guidos wunderschöne Hochzeit auf der Belalp, Wallis.

Seit nun einem Monat ist für mich die 2012er Saison vorbei und ich kanns kaum erwarten, bis Mitte Januar bereits die zwei ersten Hochzeiten der neuen Saison anstehen. Denn ich freue mich wirklich auf jede einzelne meiner Hochzeiten. Wieso? Nicht nur weil ich es liebe, Bilder für die Ewigkeit zu schiessen und immer wieder neue Leute treffen zu können. Auch und vor allem weil meine Paare einfach die Besten sind. Echt jetzt!
Manchmal hört man von ja Berufskollegen Geschichten, die einem die Haare zu Berge stehen lassen. Von zickigen Bräuten und alles-besser-wissenden Bräutigamen und anderen Dingen, auf die man bei einer Hochzeit eigentlich verzichten könnte.
Die amerikanische Hochzeitsfotografin Jasmin Star hat in einem Workshop, den ich besucht habe, immer wieder von Anziehung and Abweisung gesprochen. Aufgrund der Bilder und vor allem seiner Art als Fotograf ziehe man gewisse Menschen und Kunden an und weise andere ab. Ich selbst würde mich als stressresistent, umgänglich und aufgeschlossen beschreiben. Und Paare mit ähnlichen Attributen scheine ich auch anzuziehen. Jedenfalls hatte ich noch nie eine sogenannte Bridezilla… Deshalb wiederhole ich mich allzu gerne: Meine Hochzeitspaare sind die Besten und ich freue mich auf jede einzelne Hochzeit.

Aber auf die Hochzeit von Christina und Guido habe ich mich ganz speziell gefreut. Schon das Vorgespräch war super relaxt: Sie luden mich zu sich nach Hause ein, wo wir zuerst gemeinsam zu Abend gegessen haben und das “Business” erst viel später zum Thema wurde. Und so gemütlich und einfach toll war dann auch ihr Hochzeitstag auf der wunderschönen Belalp, oberhalb von Naters im Wallis.

Da die Anfahrt doch vier Stunden gedauert hat habe ich mich entscheiden, schon am Freitag anzureisen, damit ich dann am Samstag fit und ausgeruht fotografieren kann. Die meisten Ihrer Gäste kamen ebenfalls bereits am Freitag an um mit Guido und Christina und mit den anderen Gästen ein traditionelles Walliser-Fonue zu geniessen. Für mich war dies das erste Mal, dass ich Hochzeitsgäste bereits einen Tag vor der Hochzeit kennen lernen durfte. Und es ist das Beste überhaupt. Denn so kann ich schon einen Eindruck gewinnen, wer dem Hochzeitspaar wie Nahe steht und die Hochzeitsgäste lernen mich ebenfalls kennen, bevor ich sie am nächsten Tag fotografieren werde.

Aber nun zum eigentlichen Hochzeitstag. Ich weiss gar nicht so recht, wo ich beginnen soll. Ok, starten wir mit dem Wetter. Sonne pur und warme Temperaturen – es hätte nicht besser sein können.  Besser hätte auch die Location nicht sein können: Das Hotel Belalp hoch über Naters hat mit dem Panorama-Saal einen Ort geschaffen, der einfach magisch ist. Mit Blick auf den Aletsch-Gletscher auf der einen Seite und eine unglaubliche Aussicht auf die Walliser Bergwelt – inkl. Matterhorn – auf der anderen Seite ist das Hotel spektakulär aber trotzdem sehr gemütlich.

Die Zeit während dem Schminke, Haaremachen und beim Hochzeitskleid anziehen gehören für mich zu den schönsten des Tages. Diese positive Nervosität und die Vorfreude in den Gesichtern und das fast schon hörbare Herzklopfen sind immer wieder tolle Foto-Momente.
Genau gleich wie der Moment, wann sich das Paar zum ersten Mal sieht. Egal ob vor oder wie bei Gudio und Christina in der Kirche. Das sind diese kurzen, flüchtigen Momente, die nur Fotos so einfangen können.
Nach der tollen Trauung durch den Walliser Pfarrer (dessen Name mir leider enfallen ist) wurde auch Christinas und Guidos Sohn Jon getauft. Jeder Gast brachte für das Weihwasser einen “Gutsch” Wasser von zu Hause mit. Nach der Trauung und Taufe fand qusi direkt vor dem Aletsch-Gletscher der Apéro statt. Habe ich schon erwähnt, wie toll die Aussicht war…? :)

Anschliessend hatten die Hochzeitsgäste etwas Zeit, sich im Zimmer für den Abend frisch zu machen oder auf der Terasse weiter sich den Gaumen-Genüssen hinzugeben. Währenddessen gingen wir zu dritt Paarfotos schiessen. Es war bereits späterer Nachmittag und das Licht wurde richtig gut. Einige Paare sind jeweils etwas scheu vor der Kamera und sind dann ach froh um ein paar Anweisungen und Tipps. Nicht so Christina und Guido, die völlig locker waren auch immer wieder gute Ideen ins Shooting brachten.

Das Essen und das Fest fand dann im erwähnten Panorama-Saal statt. Die Gastgeber Luigi und Irene Bertei umsorgen uns alle mit bestem Essen. Etwas, was in der Schweiz leider viel zu wenig gemacht wird, sind Toasts (also die Reden, nicht die Brote). Denn diese sind humorvoll und sehr emotional, was auch für mich als Fotograf schön ist. Umso glücklicher war ich, dass sogar mehrere Leute dies für das Hochzeitspaar taten.

Bei einer so perfekten Traumhochzeit darf natürlich auch der erste Tanz und die Hochzeitstorte nicht fehlen. Der Tanz fand unter dem freiem Sternen-Himmel statt und nur das Licht der Wunderkerzen erleuchtete die Beiden (ok, und hin und wieder auch mein Blitz – aber das hätte sich im vorherigen Satz dann nicht mehr so romantisch angehört). Da es eine Sternschnuppen-Nacht war bin ich mir sicher, dass unzählige Wünsche an Christina, Guido und Jon gingen…

Nach der Hochzeitstorte war es aber dann an der Zeit für die Party. Die Gerri Miller Band spielte altbekannte Songs bis spät in die Nacht hinein. Ein perfekter Abschluss für eine Hochzeit, an der einfach alles perfekt war. Ausser vielleicht, dass der Bräutigam seine Hochzeits-Schuhe im Auto vergessen hatte und deshalb welche von seinen Freunden ausleihen musste… :)

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